Hanna Schröder,

Diplom Pädagogin (Erwachsenenbildung), Heilpraktikerin für Psychotherapie, Kursleiterin für Stressbewältigung und Burnout-Prävention, EMDR-Therapeutin, körperorientierte Psychotherapie, Birth-into-Being Fascilitator

Blutjunges Aussehen trotz einer Menge Stress

Mein Name ist Hanna Schröder. Ich sehe zwar nicht so aus, aber laut  Geburtsurkunde bin 39 ich Jahre alt. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, verdutzte Gesichter zu ernten, wenn ich jemandem die Frage nach meinem Alter beantworte. Ab und an warne ich vor, so wie ich es hier tue, aber manchmal genieße ich die verdutzten Gesichter, ehrlich gesagt, auch. Wenn ich mein Alter nicht nenne und stattdessen nur meinen inzwischen 14-jährigen Sohn Max erwähne, sind die meisten nicht nur verdutzt, sondern regelrecht erschrocken. Für wie alt ich tatsächlich geschätzt werde, weiß ich nicht . Den Gesichtern nach zu urteilen, muss es jedoch blutjung sein.

Trotz des jugendlichen Aussehens, war mein Leben in den letzten 15 Jahren jedoch alles andere als entspannt. Für die heutige Zeit bin ich mit 24 relativ früh Mutter geworden. Ich hatte damals mein Studium noch nicht mal beendet. Als alleinerziehende Mama und Studentin, die sich und ihr Kind versorgen musste, war ich zeitlich und nervlich mehr als ausgefüllt. Diese Dreifach-Herausforderungen unter einen Hut zu bekommen und zu bewerkstelligen war nicht immer einfach und brachte mich oft an meine Grenzen. Zeit für mich hatte ich in diesen Jahren kaum. Mein normaler Tagesablauf bestand daraus, morgens früh um 6 Uhr aufzustehen, Max fertigzumachen, in Kindergarten oder Schule bringen, zur Uni oder auf die Arbeit fahren, direkt danach Max abzuholen, kurz einzukaufen, zu spielen oder Hausaufgaben zu betreuen, Essen zu kochen, Kind ins Bett bringen und abends, wenn er schlief bis nachts um 2 oder um 3 Uhr Hausarbeiten schreiben, Referate vorbereiten oder für Prüfungen lernen. Einige Jahre lang war das für mich Normalzustand. Als ich mein Studium beendet hatte, fiel natürlich ein großer Batzen Stress von mir ab. Aber wie das so ist, kommt immer die nächste und die nächste Herausforderung im Leben. langweilig wurde es natürlich auch danach nicht. Aber gerade zu dieser damaligen Zeit wurde ich immer wieder gefragt, wie ich es schaffe diese stressige Zeit zu bewerkstelligen, wo ich die Kraft und Energie hernehmen würde.  Die Frage war nicht unberechtigt, da ich tatsächlich etwas machte, was mir half genügend Kraft und Energie zu haben. Etwas, was wir zu einer anderen Ausgangsposition verhalf.

Kopf in den Sand stecken war keine Option

Die Situation mit der ich damals konfrontiert war, als „alleinerziehende Mutter noch mitten im Studium“ war keine einfache Situation. Ebenso wenig waren die Ressourcen, die ich durch meine Erziehung und Prägung mitbrachte vorteilhaft, um mit dieser Situation umgehen zu können. Ich hatte damals zwei Möglichkeiten, entweder ich stecke den Kopf in den Sand, oder ich war bereit, mich so zu verändern, dass ich es schaffe die Situation zu händeln. Da die erste Möglichkeit keine wirkliche Option war, entschied ich mich dafür, der Mensch zu werden, der alles unter einen Hut bekommt und dabei stabil, gelassen und entspannt ist.  Ich nutzte damals fast jedes Wochenende, an dem Max seinen Papa besuchte, um auf Workshops und Seminaren das Handwerkszeug zu erlernen, das ich brauchte, um meine Ziele zu erreichen, und mich zu der Person zu entwickeln, die die Situation händeln kann.

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet für mich, sich von dem zu ent-wickeln (zu befreien), was uns daran hindert, auf unser volles Potenzial zu zugreifen. Wenn wir uns anschauen, wie wir zu dem Menschen werden, der wir sind, dann wird schnell klar, dass unsere Identifikation sowie die Möglichkeiten, auf die wir im Leben zugreifen können, davon abhängig sind, was uns über uns und die Welt in Kindheit und Jugend beigebracht wurde. Unser Verhalten basiert auf Überzeugungen, über uns selbst, über andere Menschen, das Leben und die Welt. Wir haben gelernt uns mit Gedanken, Gefühlen und anderen Zuständen zu identifizieren, die teilweise für uns vorteilhaft sind, sich aber auch teilweise für uns nachteilig auswirken und die uns leider oft davon abhalten das zu erreichen, was wir erreichen wollen. Stressreaktionen sind nur ein kleiner Teil davon. Unsere Überzeugungen über uns selbst, was wir schaffen können, wie stark und stabil wir sind, hat ebenso Einfluss, wie viele andere Überzeugungen, die in uns wirken. Gewohnte Verhaltensmechanismen, die wir uns bei unseren Eltern oder anderen Prägungspersonen unbewusst abgeschaut haben oder die uns in gewissen Situationen einfach dienlich waren, können uns heute daran hindern, der Mensch zu sein, der wir gerne sein würden bzw. der wir eigentlich sind und der wir ohne unsere Prägungen wären.

Meine damalige Situation erforderte von mir, dass ich zu einem Menschen werde, der die Situation, in der ich steckte, bewältigen kann. Das war zumindest das, wofür ich mich entschieden hatte. Ich hatte Glück, dass Freunde von mir, schon damals in dem Persönlichkeitsentwicklungsbereich arbeiteten, und ich so die Möglichkeit hatte, an vielen ihrer Seminare günstiger teilnehmen zu können. Natürlich nutzte ich diese Möglichkeit so viel und so oft es ging. Diese Workshops und das, was ich dort lernen konnte, eröffnete mir eine völlig neue Welt und zeigte mir erstmalig, was an Verhaltensveränderung tatsächlich alles möglich ist. Ich machte also tatsächlich etwas, was mir dabei half genügend Kraft und Energie zu haben. Etwas, was mir eine andere Ausgangsposition verschaffte.

Meine Erwartungen wurden natürlich durch meine Erfahrungen geprägt

Neben meinem Diplom Pädagogik-Studium, in dem es inhaltlich auch schon um Themen, wie Wahrnehmung, Denken, Überzeugungen, Gefühle, Lernen, Verhaltensveränderung, Prägung und Stress ging, fing ich damals schon an, im Seminar- und Coachingbereich verschiedener Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu arbeiten. So bekam ich in viele Seminare und Workshops unterschiedlichsten Branchen und Themen Einblicke. Im Gegensatz zu den Seminaren, die ich privat besuchte, empfand ich die Persönlichkeitsentwicklungs- und Schlüsselkompetenz-Seminare, die mir beruflich begegneten, meistens eher enttäuschend. Den Teilnehmern wurden zwar immer wieder gute Tipps und Ratschläge gegeben, wie sie sich verhalten sollten, um die Ergebnisse zu erzielen, die sie haben wollen, jedoch wurden tieferliegende Überzeugungen, Gedanken-, Gefühls- und Verhaltensmuster, Prägungen und sonstigen Strukturen, die bewirken, dass wir uns so verhalten, wie wir uns verhalten, fast immer ignoriert. Mir wurde schnell klar, dass viele Seminarkonzepte von einem Menschenbild ausgehen, das einer einfachen Maschine gleicht, die, wenn sie Befehle bekommt, die gewünschten Ergebnisse einfach ausspuckt. Dass wir Menschen jedoch hochkomplexe Wesen sind, die aufgrund verschiedenster Zusammenhänge so funktionieren, wie wir funktionieren, wurde immer wieder gerne ausgeblendet.

Ich bemerkte, dass den Teilnehmern gar nicht auffiel, dass die Seminare über die reine Wissensvermittlung nicht hinausgingen, da sie es gar nicht bemängelten. Mit der Zeit stellte ich fest, dass sie gar nicht wirklich auf den Gedanken kamen, dass durch ein Seminar Verhaltensveränderung möglich sein könnte. Sie erwarteten von den Seminaren gar nicht mehr Wirkung. Lange Zeit verwunderte mich das, vor allem deshalb, weil für mich als Pädagogin Lernen Verhaltensveränderung bedeutet. Irgendwann verstand ich, warum es niemandem auffiel. Nämlich ganz einfach deswegen, weil wir es einfach nicht anders gewohnt sind. In unserer Gesellschaft wird unter dem Begriff Lernen vor allem Wissensvermittlung verstanden – und nicht Veränderung. Mir selbst fiel es vermutlich nur deshalb auf, da ich die Möglichkeit hatte, durch die Seminare, die ich privat besuchte, eine andere Erfahrung zu machen. Ich hatte sehen können, wie sich Menschen durch Übungen, Methoden und Techniken, mit denen sie arbeiteten, sich veränderten, wie sie im Laufe der Zeit eine entspannte Ausstrahlung bekamen, anfingen in sich zu ruhen, gelassener wurden, ein stabileres Auftreten bekamen und auch ihr Umfeld plötzlich anfing anders auf sie zu reagieren. Daher war meine Erwartungshaltung einfach höher. Ich erinnere mich an einen älteren Workshop-Teilnehmer, der damals, einige Wochen nach einem Workshop, berichtete, dass er zwar an sich selbst keine Veränderung feststellen könnte, sein Umfeld aber auf einmal so nett zu ihm wäre. Natürlich war es mehr als deutlich, dass sein Umfeld natürlich auf seine Veränderung reagierte, und alle die bei dieser Aussage zuhörten amüsierten sich natürlich köstlich. Der Teilnehmer hatte auf einen wesentlichen Punkt aufmerksam gemacht – nämlich darauf, wie sich unser Umfeld verändert, wenn wir uns verändern. So kann unser Umfeld auf einmal sehr angenehm werden.

Natürlich gibt es auch viele Menschen, die Angst vor Veränderung haben und die davor zurückschrecken. Und es gibt Menschen, die sich gar nicht vorstellen können, sich jemals anders zu fühlen – was auch durchaus nachvollziehbar ist, dass das schwer vorstellbar ist. Oft kommen Menschen erst auf die Idee sich zu verändern bzw. zeigen erst die Bereitschaft sich zu verändern, wenn es bei ihnen nicht mehr weitergeht, wenn sie feststecken – bei dem einen ist das früher, bei dem anderen später. Obwohl es auch bei mir damals so war, denke ich immer wieder, dass das eigentlich schade ist. Es mag für einige Menschen eine gewagte These sein, aber dennoch bin ich heute der Meinung, dass wir erst durch die Entwicklung unserer Persönlichkeit, in die Lage versetzt werden, das Leben zu führen, das wir tatsächlich führen wollen.

Eine spezielle Auswahl an Methoden und Techniken hat sich herauskristallisiert

Viele Methoden und Techniken im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung sind noch unbekannt. Doch der Seminarmarkt verändert sich und gerade in den letzten Jahren kann man das sehen. Die Achtsamkeitslehre ist nur ein Beispiel dafür, dass in den heutigen Workshops nicht mehr nur rein mentale Ansätze benutzt werden. Neben Achtsamkeit gibt es jedoch noch viel mehr. Es gibt viele spannende Methoden und Techniken, die uns unterstützen, aus alten Mustern auszubrechen und unsere Zustände und Haltungen so zu verändern, dass wir stabiler und gelassener werden und so reagieren können, wie wir gerne reagieren möchten.

Die Methoden und Techniken, mit denen wir auf unseren Workshops arbeiten, kommen aus verschiedensten Richtungen. Aus einem großen Pool von Methoden und Techniken hat sich in den letzten Jahren eine gewisse Auswahl herauskristallisiert, mit denen wir in den Workshops arbeiten, um größtmögliche Effekte zu erzielen. Wir nutzen Techniken zum Loslassen kognitiver Muster, emotionaler Muster und Verhaltensmuster, wir nutzen Loslassübungen Ressourcenübungen, Atemtechniken, Körpertechniken, Entspannungstechniken und Meditationen, bis hin zu Birth-into-Being-Prozessen (was das ist, kann man hier nachlesen) sowie Techniken und Methoden aus der körperorientierten Psychotherapie.

Wenn auch du lieber zu den Menschen gehörst, die die Fäden ihres Lebens selbst in der Hand haben und über deine automatisierten Stress-Reaktionen hinauswachsen möchtest, dann melde dich für den Workshop „Innere Widerstandskraft entwickeln“ an.

Ich freue mich, Dich auf Deinem Weg zu mehr Stabilität und Gelassenheit zu begleiten !

Liebe Grüße

Hanna